Dis­po­si­ti­on 2.0 – Opti­ma­le Pla­nungs­un­ter­stüt­zung

Dis­po­si­ti­on 2.0 – Opti­ma­le Pla­nungs­un­ter­stüt­zung

Bei der Dis­po­si­ti­on von vie­len kür­ze­ren Ein­sät­zen in einem bestimm­ten Zeit­raum und Radi­us ist maxi­ma­le Fle­xi­bi­li­tät gefragt, denn meist sind dabei zahl­rei­che Fak­to­ren zu berück­sich­ti­gen. Das neue Dis­po­si­ti­ons­cock­pit von Inno­soft unter­stützt den Dis­po­nen­ten mit einer aus­ge­klü­gel­ten Vor­pla­nung.

Wel­che Skills und Arbeits­zeit­vor­ga­ben hat der Tech­ni­ker? Wie drin­gend sind die Ein­sät­ze und wel­che Prio­ri­tä­ten hat der Kun­de ange­mel­det? Sind Ver­trags­ver­ein­ba­run­gen oder Öff­nungs­zei­ten zu berück­sich­ti­gen? Bei wel­cher Rou­te las­sen sich am meis­ten Zeit und Kilo­me­ter ein­spa­ren? Ab einer gewis­sen Grö­ße des zu ver­pla­nen­den Arbeits­vor­rats ist es einem Men­schen oft gar nicht mehr mög­lich, all die­sen Bedin­gun­gen Rech­nung zu tra­gen und gleich­zei­tig noch die in punk­to Effi­zi­enz opti­ma­le Abfol­ge und Rou­te zu pla­nen. Zumal die­se Kon­di­tio­nen auf­grund ver­schie­de­ner Prio­ri­tä­ten auch einer bestimm­ten Hier­ar­chie unter­lie­gen. Und wenn dann noch kurz­fris­ti­ge Not­fall­ein­sät­ze dazu­kom­men, die in die bestehen­de Pla­nung inte­griert wer­den müs­sen, wird es schnell kom­pli­ziert und der Über­blick geht ver­lo­ren.

Um dies zu ver­mei­den, emp­fiehlt sich die Nut­zung einer auto­ma­ti­sier­ten Vor­pla­nung, die auch bei spon­ta­nen Pla­n­ab­wei­chun­gen nicht aus den Fugen gerät, son­dern die Pla­nung in Sekun­den­schnel­le anpasst und aktua­li­siert. Dem Dis­po­nen­ten wird dadurch viel zeit­in­ten­si­ve Kal­ku­la­ti­on und Fleiß­ar­beit abge­nom­men, sodass er sei­ne Ener­gie auf das Fein­tu­ning kon­zen­trie­ren kann. Er braucht dafür nur auf den But­ton zu kli­cken, der die als Arbeits­vor­rat im Con­tai­ner gespei­cher­ten Ein­sät­ze auf die ver­füg­ba­ren Res­sour­cen ver­teilt. Der Pro­zess läuft dabei in Sekun­den­schnel­le im Hin­ter­grund ab, der Dis­po­nent sieht nur, wie die Ein­sät­ze in der Plan­ta­fel die Zei­len der jewei­li­gen Ser­vice­tech­ni­ker fül­len. Am bes­ten lässt sich das an einem Fall­bei­spiel ver­an­schau­li­chen.

Zu vie­le zu berück­sich­ti­gen­de Fak­to­ren für mensch­li­che Pla­ner

Ein Auto­ma­ten­her­stel­ler betreut ein paar tau­send Gerä­te, die über das gesam­te Bun­des­ge­biet ver­teilt auf­ge­stellt sind. Neben den regel­mä­ßi­gen War­tun­gen und Über­prü­fun­gen müs­sen die Ser­vice­tech­ni­ker auch zu den Kun­den raus­fah­ren, um klei­ne­re Stö­run­gen zu behe­ben und grö­ße­re Repa­ra­tu­ren durch­zu­füh­ren. Die für die ver­schie­de­nen Ver­triebs­ge­bie­te zustän­di­gen Dis­po­nen­ten haben täg­lich einen Arbeits­vor­rat von jeweils meh­re­ren Dut­zend Ser­vice­ein­sät­zen auf die ihnen zuge­wie­se­nen Außen­dienst­tech­ni­ker zu ver­tei­len. Dazu kom­men noch Not­fall­ein­sät­ze bei kurz­fris­ti­gen Sys­tem­aus­fäl­len.

Auch der bes­te Pla­ner kann hier unmög­lich für alle Tech­ni­ker die opti­ma­le Abfol­ge und Rou­te für deren Kun­den­be­su­che ent­wer­fen. Zwar könn­te er sich die Ein­satz- und Tech­ni­ker­stand­or­te auf einer Kar­te anzei­gen las­sen und dort dann eine weg- und zeit­spa­ren­de Rou­ten­pla­nung ent­wer­fen. Doch wer­den die spe­zi­fi­schen Fak­to­ren der ein­zel­nen Ein­sät­ze die­se Pla­nung immer wie­der über den Hau­fen wer­fen. Da gilt es bei­spiels­wei­se die Öff­nungs­zei­ten der Kun­den mit­ein­zu­be­zie­hen, deren ver­trag­lich zuge­si­cher­te Reak­ti­ons­zei­ten oder eine even­tu­el­le Abnei­gung gegen oder eine Vor­lie­be für bestimm­te Tech­ni­ker zu berück­sich­ti­gen.

Ein­satz­op­ti­mie­rung auf Basis vor­ab defi­nier­ter Anfor­de­rungs­ma­trix

Und bei den Tech­ni­kern gilt es die vor­han­de­nen Fähig­kei­ten mit den für die Ein­sät­ze erfor­der­li­chen Skills abzu­glei­chen sowie deren Arbeits­zeit­ver­ein­ba­run­gen in Betracht zu zie­hen, damit es nicht zu Ärger mit Betriebs­rat oder Gewerk­schaft kommt. Nun sind die­se Daten ja im Tech­ni­ker­pro­fil gespei­chert und alle wei­te­ren Vor­ga­ben und Infor­ma­tio­nen sind im Ein­satz hin­ter­legt. Der Com­pu­ter kann mit der Ein­satz­op­ti­mie­rung von Inno­soft alle mög­li­chen Kom­bi­na­tio­nen von Ein­satz und Res­sour­ce unter Berück­sich­ti­gung einer unbe­grenz­ten Anzahl ver­schie­de­ner Para­me­ter in Sekun­den­bruch­tei­len durch­spie­len, die resul­tie­ren­den Optio­nen auf Basis einer vor­her kal­ku­lier­ten Kos­ten­ma­trix mit­ein­an­der ver­glei­chen und anhand der vor­ge­ge­be­nen Prio­ri­tä­ten sor­tie­ren. Dabei wer­den geo­gra­fisch opti­mier­te Rou­ten gene­riert, wodurch wie­der­um Rei­se­zei­ten und ‑kos­ten mini­miert wer­den.

Die Adres­sen der Kun­den und der Res­sour­cen wer­den über das GeoMap-Modul geo­ko­diert, das heißt die Koor­di­na­ten des Län­gen- und des Brei­ten­grads wer­den bestimmt und zu der Adres­se hin­ter­legt. Das Sys­tem kann nun anhand der Adress­num­mern die Weg­punk­te der Rou­ten pla­nen, von allen Ein­satz­ort-Ver­bin­dun­gen zuein­an­der Dau­er und Stre­cke ver­glei­chen und schließ­lich die effi­zi­en­tes­te Opti­on aus­wäh­len. Um zusätz­lich spe­zi­el­le Kun­den­wün­sche zu berück­sich­ti­gen wie – bei­spiels­wei­se auf­grund beson­ders guter oder schlech­ter Erfah­run­gen – die Vor­lie­be für oder Abnei­gung gegen einen bestimm­ten Tech­ni­ker, kann dies als Skill defi­niert wer­den und über die­se Fil­ter­mög­lich­keit in die Pla­nung mit­ein­flie­ßen.

Dis­po­nent hat das letz­te Wort – Kor­rek­tu­ren jeder­zeit mög­lich

Der Dis­po­nent bleibt dabei immer die maß­geb­li­che Instanz, die auto­ma­tisch geplan­ten Ein­sät­ze sind nicht bin­dend und kön­nen vom Benut­zer jeder­zeit kor­ri­giert oder ver­än­dert wer­den. So obliegt die Kon­trol­le wei­ter­hin dem Dis­po­nen­ten, der sich von den tech­ni­schen Optio­nen unter­stüt­zen las­sen, jedoch trotz­dem noch ande­re Aspek­te in die Pla­nung mit­ein­flie­ßen las­sen kann. Er kann also jeder­zeit auf die­se auto­ma­tisch ver­teil­ten Ein­satz­fol­gen ein­wir­ken und auf Not­fäl­le und sons­ti­ge kurz­fris­tig ver­än­der­te Situa­tio­nen reagie­ren.

Im Zusam­men­spiel mit der Mobi­len Außen­dienst-Lösung von Inno­soft erhält der Dis­po­nent dar­über hin­aus ste­tig aktu­el­le Infor­ma­tio­nen zum Sta­tus eines Ein­sat­zes. Schickt bei­spiels­wei­se der Ser­vice­tech­ni­ker sei­ne Rück­mel­dung über die gera­de beim Kun­den­be­such geleis­te­te Arbeit, ver­ar­bei­tet das Sys­tem umge­hend die Daten und der momen­ta­ne Fort­schritt des Ein­sat­zes ist direkt im Gantt-Dia­gramm der Ein­satz­pla­nung sicht­bar. Auch den Ser­vice­be­richt mit allen Details kann der Pla­ner abru­fen, sodass er immer über den Ein­satz­ver­lauf auf dem neus­ten Stand ist und auf außer­plan­mä­ßi­ge Abwei­chun­gen reagie­ren kann.

Kom­ple­xe Über­sicht offen­bart das Opti­mie­rungs­po­ten­ti­al

Ist das Fir­men­fahr­zeug zudem mit einem GPS-Tracking-Sys­tem aus­ge­stat­tet, kann der Dis­po­nent qua­si in Echt­zeit ein­grei­fen. Anhand der bereits erle­dig­ten und zurück­ge­mel­de­ten Ein­sät­ze, die auf der Plan­ta­fel zum Bei­spiel grün mar­kiert sind, und der aktu­el­len Posi­ti­on des Tech­ni­kers sieht er die für sei­ne Ent­schei­dung, ob er dem Mit­ar­bei­ter noch einen zusätz­li­chen Abste­cher zu einem Kun­den in der Nähe zuwei­sen kann, not­wen­di­gen Infor­ma­tio­nen direkt vor sich auf dem Bild­schirm.

In der Sum­me ergibt sich so eine nahe­zu voll­stän­di­ge Über­sicht, unter­teilt in die Daten noch geplan­ter Ein­sät­ze sowie bereits rea­li­sier­ter und zurück­ge­mel­de­ter Ein­sät­ze. Ers­te Erfah­run­gen beim Kun­den haben das vor­han­de­ne Opti­mie­rungs­po­ten­ti­al gezeigt, durch den Ein­satz des Inno­soft Dis­po­si­ti­ons-Cock­pits lässt sich die Zahl der von den Tech­ni­kern zu absol­vie­ren­den Ein­sät­ze signi­fi­kant stei­gern. Und die Zufrie­den­heit der Kun­den, die sich über gestei­ger­te Fle­xi­bi­li­tät und Zuver­läs­sig­keit ihres Lie­fe­ran­ten freu­en, ist eben­falls ein durch­aus will­kom­me­ner Neben­ef­fekt.

Der Disponent hat die aktuelle Einsatz- und Routenplanung jederzeit im Blick
Der Dis­po­nent hat die aktu­el­le Ein­satz- und Rou­ten­pla­nung jeder­zeit im Blick