Die Zukunft liegt im Web – auch für den Ser­vice bei ESAB

Die Zukunft liegt im Web – auch für den Ser­vice bei ESAB

ESAB-Schweißprodukte bieten den Technikern auch für schwierige Anforderungen die passende Lösung

Das glo­bal ope­rie­ren­de Unter­neh­men ESAB blickt auf eine über 100jährige Erfolgs­ge­schich­te zurück und hat sich mit inno­va­ti­ven Lösun­gen zum Welt­markt­füh­rer bei der Pro­duk­ti­on von Schweiß­zu­sät­zen sowie der Aus­rüs­tung für Schweiß- und Schneid­pro­zes­se ent­wi­ckelt. Im Kun­den­dienst ver­traut das Unter­neh­men bereits seit mehr als 15 Jah­ren auf die Soft­ware­lö­sun­gen der Inno­soft GmbH. Der Trend geht dabei immer mehr ins Web.

Wie vom Dort­mun­der Soft­ware­haus in den meis­ten Fäl­len emp­foh­len, bau­te man auch bei ESAB die IT-Umge­bung zur Steue­rung der Ser­vice­pro­zes­se stu­fen­wei­se auf, der modu­la­re Auf­bau des Inno­soft Ser­vice­ma­nage­ment­sys­tems begüns­tigt die­se Her­an­ge­hens­wei­se. Das zen­tra­le Pro­gramm Ein­satz­pla­nung – damals noch in der klas­si­schen Desk­top-Ver­si­on – wur­de im Jahr 2003 bei der ESAB Wel­ding & Cut­ting GmbH im hes­si­schen Kar­ben ein­ge­führt. Fünf Jah­re spä­ter wur­de das Sys­tem mit dem Kun­den­ma­nage­ment und dem Sta­tis­tik-Modul erwei­tert, gefolgt vom Doku­men­ten­ma­nage­ment in 2011.
In den fol­gen­den Jah­ren wur­den nach und nach zusätz­li­che Ergän­zun­gen imple­men­tiert, dar­un­ter der Reportge­ne­ra­tor, mit dem sich eige­ne Berichts­for­mu­la­re pro­blem­los erstel­len, anpas­sen oder erwei­tern las­sen, außer­dem das Rou­ten­op­ti­mie­rungs-Tool GeoMap sowie das War­tungs­ma­nage­ment im Jah­re 2013. Als dann 2015 noch die zahl­rei­chen Ver­trags­händ­ler über das Kun­den­ti­cket­sys­tem sowie die fir­men­in­ter­nen Ser­vice­tech­ni­ker, die bei den Kun­den vor Ort Instal­la­tio­nen, Repa­ra­tu­ren oder War­tungs­ar­bei­ten durch­füh­ren, mit dem mobi­len Außen­dienst an das Ser­vice­ma­nage­ment­sys­tem ange­bun­den wur­den, war der Kreis geschlos­sen, von der Pla­nung der Akti­vi­tä­ten beim Kun­den bis zur Über­ga­be der Berich­te an die Abrech­nungs­ab­tei­lung konn­ten die Ser­vice­pro­zes­se bei ESAB nun naht­los mit Inno­soft abge­deckt werden.

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Das Web erleich­tert trans­at­lan­ti­sche und inner­eu­ro­päi­sche Kommunikation

Und dies galt nicht nur für die ESAB Wel­ding & Cut­ting GmbH an den Stand­or­ten in Kar­ben oder Lan­gen­feld, 2015 wur­de auch der inter­na­tio­na­le Roll­out der Ser­vice­soft­ware­lö­sun­gen vor­an­ge­trie­ben. „Seit 2015 arbei­ten wir in ganz Euro­pa und teil­wei­se bereits in den USA mit Inno­soft“, berich­tet Chris­toph Krebs, der bei ESAB in Kar­ben als Con­trol­ler Field Ser­vice und Cus­to­mer Sup­port tätig ist und ‘neben­bei‘ die Admi­nis­tra­ti­on für das Ser­vice­ma­nage­ment­sys­tem von Inno­soft über­nom­men hat.
Die Vor­zü­ge der trans­at­lan­ti­schen und inner­eu­ro­päi­schen Ver­net­zung lie­gen auf der Hand. Wäh­rend vie­le mul­ti­na­tio­nal ope­rie­ren­de Fir­men Pro­ble­me beim grenz­über­schrei­ten­den Daten­aus­tausch inner­halb des Unter­neh­mens erle­ben, weil jedes Land ande­re IT-Unter­stüt­zung nutzt, sind bei ESAB Erfah­run­gen und Aus­wer­tun­gen über Kon­ti­nen­te hin­weg aus­tausch- und ver­gleich­bar. „Ja, das ist schon ein Vor­teil“, bestä­tigt Chris­toph Krebs, auf­grund der iden­ti­schen Pro­zes­se kön­nen nicht nur die Reports wesent­lich ein­fa­cher gene­riert wer­den, son­dern auch alle Maschi­nen­da­ten, Doku­men­te und Tickets kön­nen welt­weit abge­ru­fen und bear­bei­tet werden.“
Für die län­der­über­grei­fen­de Zusam­men­ar­beit liegt es nahe, das Inter­net als ver­bin­den­des Ele­ment zu nut­zen. 2016 wur­de die Umrüs­tung von den ‘gro­ßen‘ Win­dows-Instal­la­tio­nen der Ein­satz­pla­nung und ande­ren Modu­len des Inno­soft Ser­vice­ma­nage­ment­sys­tems auf die schlan­ke­re Web-Ver­si­on wei­ter vor­an­ge­trie­ben. So ist ein simp­ler und ver­gleichs­wei­se auch schnel­le­rer Zugriff über einen her­kömm­li­chen Brow­ser mög­lich, ohne dass auf den Gerä­ten des Benut­zers Pro­gramm­soft­ware instal­liert wer­den muss. „Inzwi­schen arbei­ten die Ser­vice­ab­tei­lun­gen von ESAB fast aus­schließ­lich im Web“, erzählt Herr Krebs. Ledig­lich in der Kon­struk­ti­on und Pro­duk­ti­on wird noch die Desk­top-Vari­an­te der Ein­satz­pla­nung mit ihrer gro­ßen Funk­ti­ons­viel­falt ein­ge­setzt, und die Anla­ge und Ver­wal­tung der War­tungs­ver­trä­ge mit dem War­tungs­ma­nage­ment sowie die Admi­nis­tra­ti­on der Ein­stel­lun­gen mit dem Optio­nen-Tool fin­den eben­falls noch off­line statt.

Ein­heit­li­cher Ser­vice­pro­zess in 22 Ländern

Ins­ge­samt sind es gut 250 Nut­zer in 22 Län­dern in Euro­pa und den USA, die bei ESAB mit den Lösun­gen von Inno­soft arbei­ten. „Der Ser­vice­pro­zess wur­de dazu ver­ein­heit­licht und ist jetzt an allen Stand­or­ten gleich, wäh­rend vor­her jedes Land sei­nen eige­nen Pro­zess und unter­schied­li­che For­mu­la­re hat­te“, erläu­tert Chris­toph Krebs. In Euro­pa sind zudem mehr als 450 auto­ri­sier­te Händ­ler von ESAB-Pro­duk­ten an das eben­falls 2015 ein­ge­führ­te Kun­den­ti­cket­sys­tem ange­bun­den. Die­se kön­nen das Sys­tem als Maschi­nen- und Adress­da­ten­bank nut­zen und eine Maschi­ne durch einen Klick auf den ent­spre­chen­den But­ton in ihr Ticket über­neh­men. „Nahe­zu der kom­plet­te Garan­tie­pro­zess vom Antrag des Händ­lers wird dann in Inno­soft abge­wi­ckelt“, erklärt Herr Krebs.
Das läuft dann bei­spiels­wei­se in etwa so ab: „Der Antrag, also das Ticket, wird nach der Ein­ga­be des Händ­lers auto­ma­tisch an den ver­ant­wort­li­chen Hel­pdesk gesen­det. Die­ser kann es dann vor­ab geneh­mi­gen, um zum Bei­spiel die für die Repa­ra­tur benö­ti­gen Tei­le aus­zu­lö­sen. Anschlie­ßend kann der Händ­ler die Anla­ge repa­rie­ren und die benö­tig­ten Arbeits­stun­den, also die ent­stan­de­nen Kos­ten, wie­der in dem Ticket ein­rei­chen, und am Ende muss es dann noch von uns über den Hel­pdesk final geneh­migt wer­den. All die­se Infor­ma­tio­nen gehen dann an unser QM-Sys­tem, außer­dem stellt der Händ­ler nach unse­rem Appro­val die Rech­nung.“ Die­se Rech­nung wird aber in einem ande­ren Sys­tem bear­bei­tet, der Betrag am Ende nur noch mit dem in Inno­soft geneh­mig­ten Betrag ver­gli­chen. Für den gesam­ten in Inno­soft abge­han­del­ten Pro­zess wird der aktu­el­le Sta­tus jeder­zeit nachverfolgt.

Kom­for­ta­bles Arbei­ten dank hoher Flexibilität

Zu den Vor­tei­len des Web zählt Chris­toph Krebs auch die „grö­ße­re Benut­zer­freund­lich­keit“ und die recht unkom­pli­zier­te Kon­fi­gu­ra­ti­ons­mög­lich­keit der Lösung. Mit ein biss­chen Auf­wand kön­nen die Ansich­ten auf die Bedürf­nis­se des Benut­zers zuge­schnit­ten und auf das für ihn Wesent­li­che redu­ziert wer­den. Chris­toph Krebs hat sich Reports oder Ansich­ten kur­zer­hand selbst auf die gera­de bei ESAB aktu­el­len Anfor­de­run­gen hin ange­passt, aber auch für in IT-Fra­gen weni­ger bewan­der­te Benut­zer ist dies dank der Fle­xi­bi­li­tät der Lösun­gen kein Hexen­werk, bei dem den Kun­den die Inno­soft-Pro­jekt­lei­ter ger­ne zur Sei­te stehen.
Als Vor­tei­le im Ver­gleich zur Zeit vor 2015 führt Herr Krebs noch an, dass die zuvor sepa­rat ver­füg­ba­ren Zusatz­da­ten jetzt immer auf einen Blick ersicht­lich sind, zudem hebt er beson­ders den Weg­fall vie­ler manu­el­ler Ein­ga­ben her­vor: „Wäh­rend vor­her jeder Tech­ni­ker diver­se For­mu­la­re, bei­spiels­wei­se Ser­vice­be­rich­te, Zei­ten­re­ports oder Rei­se­be­rich­te, hand­schrift­lich aus­fül­len muss­te und alle Zei­ten dann noch im Back­of­fice manu­ell geprüft und zur wei­te­ren Behand­lung in die Ein­satz­pla­nung über­tra­gen wur­den, muss ein ESAB-Tech­ni­ker heu­te jede Zeit nur noch ein­mal ins Sys­tem ein­ge­ben, die Anga­be wird dann auto­ma­tisch für sämt­li­che Reports sowie die Kun­den­dienstab­rech­nung ver­wen­det.“ Die durch das Sys­tem bereits geprüf­ten und vom Back­of­fice frei­ge­ge­be­nen Zei­ten flie­ßen direkt für die Aus­zah­lung ins Zeiterfassungssystem.

Cock­pit-Ansicht im Web-Kun­den­ma­nage­ment von Innosoft

Ange­bo­te und War­tungs­ver­trä­ge per Knopfdruck

Neben den Zei­ten sind auch die sons­ti­gen von den Ser­vice­tech­ni­kern über den Mobi­len Außen­dienst gene­rier­ten Daten wie die geleis­te­ten Tätig­kei­ten oder die ver­brauch­ten Mate­ria­li­en umge­hend in der Ein­satz­pla­nung für alle Dis­po­nen­ten ver­füg­bar. Es muss zudem nicht mehr für jeden Ein­satz eine E‑Mail an den Tech­ni­ker geschrie­ben wer­den, dar­über hin­aus ermög­licht die Ein­satz­pla­nung im Web-SMS eine Ange­bots­er­stel­lung per simp­lem Maus­klick direkt aus einem Ein­satz heraus.
Der War­tungs­mo­dus erlaubt zudem, zusätz­li­che Maschi­nen schnell und bequem per Knopf­druck in bereits bestehen­de War­tungs­ver­ein­ba­run­gen zu inte­grie­ren und sogar einen kom­plett neu­en War­tungs­ver­trag, „inklu­si­ve des eigent­li­chen Ver­trags, der Maschi­nen­check­lis­te und dem Kun­den­an­schrei­ben direkt aus Inno­soft her­aus zu gene­rie­ren“, wie Herr Krebs wei­ter ausführt.
„Inno­soft berech­net anhand von weni­gen Ein­ga­ben wie Maschi­nen­num­mer, Kun­den­num­mer und ein paar Optio­nen wie zum Bei­spiel, ob die War­tung mit oder ohne Kühl­was­ser­wech­sel durch­ge­führt wer­den soll, den Gesamt­preis für den Kun­den und stellt dann die ent­spre­chen­den PDFs bereit. Und die Check­lis­te wird gleich pas­send für die jewei­li­ge Maschi­nen­kon­fi­gu­ra­ti­on gene­riert.“ Auch sta­tis­ti­sche Aus­wer­tun­gen wie KPI-Reports, die frü­her umständ­lich manu­ell gene­riert wer­den muss­ten, sind heu­te mit drei ein­fa­chen Klicks erstellbar.
Im Moment arbei­tet ESAB dar­an, den Retou­ren-Pro­zess inklu­si­ve E‑Mail-Hand­ling in Inno­soft zu inte­grie­ren, des Wei­te­ren plant man dort für die nähe­re Zukunft auch das aktu­ell noch als Clas­sic-Modul ein­ge­setz­te War­tungs­ma­nage­ment ins Web zu über­neh­men. Für den Lizenz­er­werb ist es eben­falls von Vor­teil, das Web als Medi­um zu nut­zen, denn dank des Con­cur­rent-User-Prin­zips, bei dem nur für jeden aktu­ell ein­ge­logg­ten Benut­zer eine erwor­be­ne Lizenz blo­ckiert wird, kön­nen in ver­schie­de­nen Zeit­zo­nen täti­ge Mit­ar­bei­ter die­sel­be Lizenz nutzen.
Und da kei­ne Instal­la­ti­on auf dem End­ge­rät not­wen­dig ist, kön­nen qua­si unbe­grenzt User für die Web-Modu­le ein­ge­rich­tet wer­den. Daher ist es nicht sel­ten auch für Kun­den, die ihre bestehen­den Lizen­zen der Desk­top-Modu­le wei­ter nut­zen möch­ten, inter­es­sant, eini­ge zusätz­li­che Lizen­zen für das Web anzu­schaf­fen, um somit die per­so­nel­le Fle­xi­bi­li­tät zu erhöhen.

Schweiß- und Schneid­kom­pe­tenz unter einem Dach: Haupt­ein­gang des Fir­men­sit­zes in Karben

Über ESAB

Die Ursprün­ge der Fir­ma ESAB Wel­ding & Cut­ting GmbH, die ihren deut­schen Haupt­sitz im hes­si­schen Kar­ben hat, gehen zurück bis zum Beginn des 20. Jahr­hun­derts, als der Inge­nieur und Erfin­der Oscar Kjell­berg die welt­weit ers­te umhüll­te Schweiß­elek­tro­de ent­wi­ckel­te und in Schwe­den „Elek­tris­ka Svets­nings Aktie­bo­la­get“ (ESAB) grün­de­te. Dank sei­ner inno­va­ti­ven Lösun­gen hat sich das Unter­neh­men im Lau­fe der Jah­re zu einem Welt­markt­füh­rer für Schweiß­pro­duk­te und kom­ple­xe Schneid­sys­te­me ent­wi­ckelt. Der Stand­ort Kar­ben hat sich auf die Schneid­tech­nik und Stan­dard-Schweiß­ma­schi­nen spe­zia­li­siert, wäh­rend für die Schweiß­au­to­ma­ti­sie­rung bei der ESAB Wel­ding & Cut­ting GmbH die Zweig­stel­le im rhei­ni­schen Lan­gen­feld zustän­dig ist.
Seit 2012 ist die ESAB Group, Inc. eine hun­dert­pro­zen­ti­ge Toch­ter­ge­sell­schaft der Colfax Cor­po­ra­ti­on, einem der welt­weit füh­ren­den diver­si­fi­zier­ten indus­tri­el­len Pro­duk­ti­ons­un­ter­neh­men. ESAB ist in fast allen Län­dern welt­weit tätig und ver­fügt über mehr als 8.700 Mit­ar­bei­ter und Pro­duk­ti­ons­stät­ten auf vier Kon­ti­nen­ten. Das brei­te Pro­dukt- und Lösungs­spek­trum für nahe­zu sämt­li­che Schweiß- und Schneid­pro­zes­se und Anwen­dun­gen ver­teilt sich auf die Schlüs­sel­be­rei­che manu­el­le Schweiß- und Schneid­aus­rüs­tung, Schweiß­zu­sät­ze, Schweiß­au­to­ma­ten sowie mecha­ni­sier­te Schneid­sys­te­me. Zu den welt­weit täti­gen Bran­chen, die von ESAB belie­fert wer­den, gehö­ren unter ande­rem die Fahr­zeug­indus­trie, Ver­fah­rens­in­dus­trie, all­ge­mei­ne Fer­ti­gungs- und Bau­in­dus­trie, Trans­port­we­sen und mobi­le Maschi­nen, Schiff­bau und Off­shore, Rohr­walz­wer­ke oder Energieerzeugung.

ESAB Wel­ding & Cut­ting GmbH
Robert-Bosch-Stra­ße 20
61184 Karben

Tel.: +49 6039 40–0
Fax: +49 6039 40–301

E‑Mail: info@esab-cutting.de
Web: www.esab-cutting.de

Wirtschaftliches Produzieren im High-End-Bereich: Autogenschneiden mit bis zu zwölf Brennern gleichzeitig
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